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3. Hauptrunde 2021 Schweizer Gruppenmeisterschaft 300 Meter

Das Glarnerland stellt fünf Finalisten!

Bericht Glarner Gruppenmeisterschaft 2021


Bericht Glarner Gruppenmeisterschaft 2021



Insgesamt absolvierten 175 Schützinnen und Schützen die diesjährige Glarner Gruppenmeisterschaft in den drei Feldern. Eine Spezielle, da heuer nach zwei Runden bereits Schluss ist. In einem „normalen“ Jahr werden jeweils vier Runden ausgetragen bzw. ein Final zentral durchgeführt, was unter den momentan herrschenden Umständen nicht verantwortbar ist. Somit zählen die beiden Heimrunden und die Hauptrundenteilnehmer stehen bereits fest. Medaillen und Meisterpokal werden nicht vergeben.
 
Feld E: Favorit Niederurnen gibt sich keine Blösse
Die Niederurner Standschützen wurden ihrer Favoritenrolle einmal mehr gerecht – diesmal sogar im Doppelpack. Gruppe eins siegt vor Gruppe zwei. Beide schaffen es locker in die Hauptrunden. 1382 Punkte (698+684) erzielte die Faniontruppe, distanziert so die Konkurrenz um 23 und mehr. Martin Sigrist und Jakob Steinmann mit je 142 Zählern in Runde eins tragen wesentliches dazu bei. Niederurnens Zweite (1359 Punkte) vermochte in der zweiten Runde das gleiche Rundenresultat zu erzielen (684), holt sich so locker den zweiten Rang. Vier Glarner Hauptrundenplätze sind in diesem Feld zu vergeben. Wer gesellt sich zu den beiden? Matt-Engi SV, in den letzten Jahren ein steter HR-Teilnehmer, schafft es um 5 Punkte nicht. Dafür kommt Nieder-/Oberurnen in den Genuss, 4. Rang mit 1336 Punkten. Und auch mit dabei: Linthal-Feld. Dank einer starken zweiten Runde (690 P.). Walter Hefti (142), Eugen Hefti (140), Ernst Hefti (139), Hans-Peter Hirt (137) & Hans-Heinrich Schuler (132) schossen die Feldschützen in die Hauptrunde. Nach der ersten Runde waren sie noch weit davon entfernt (652 P.). Auch Schützinnen und Schützen mit Jahrgang 2000 und Jünger sind gut in Schuss. Ruben Wolf (138 P.), Kira Hunold und Florian Fischli (beide 134) oder auch Andrin Schmid Yves Ricetti und Cindy Horner (je 133) zeigten ihr Talent einmal mehr.
 
Feld D: Doppelpack zum Zweiten
17 Gruppen nahmen den Wettkampf in Angriff bei sechs zu vergebenden Hauptrunden-Startplätzen. Durchgesetzt haben sich die üblichen Verdächtigen. Bilten FSG zeigte die Ambitionen gleich im Doppelpack. Gruppe 1 holt sich den Sieg mit 1383 Zählern (693+690), Bilten 2 den dritten Rang, nur zehn Punkte dahinter (683+690). Ennenda mogelte sich noch dazwischen auf Rang zwei (1381 P.). Ihnen gelang mit 695 P. das Rundenhöchstresultat in Durchgang eins. Auf Rang vier folgt Niederurnen Stand 1. Sie schossen konstant 2x über 680 Zähler und sind ebenfalls verdient weiter. Diese vier Gruppen sind durchaus in der Lage, die drei anstehenden Hauptrunden zu überstehen. Für die zwei ebenfalls noch qualifizierten Teams Linthal-Auen und Linthal-FSG wird es darum gehen, drei Sahnetage einzuziehen, ansonsten wird es schwierig. Wobei Linthal-Auen in der zweiten Runde das Höchstresultat erzielte (698 P.), an der magischen 700er-Marke schnupperte. Die Einzelwertung gewinnt einmal mehr Martin Hürlimann (SG Ennenda) mit sagenhaften 145 Ringen in Runde 1, zusammen mit Rolf Stutz (Linthal-Feld), erzielt in Runde 2. Weiter folgt mit 2x (!) 144 Zählern Franziska Jöhl-Weber von Bilten FSG. Beste Schützen mit dem Sturmgewehr 90 im Feld D sind Kaspar Mettler und Remo Reithebuch vom SV Linthal-Auen mit je 141 P. in Runde zwei. Insgesamt gab es 29 ü140-Resultate, ein Top-Wert!
 
Feld A: Linthal-Auen hält Druck Stand
Die Konkurrenz schläft nicht, der Druck auf die Blauen wird in jedem Jahr grösser. Niederurnen Stand ist heuer nahe dran, zwei Punkte fehlen am Ende. Mit 2x 959 Zählern holt sich Linthal-Auen den Sieg. Das Gruppen-Höchstresultat bleibt mit 963 P. aber Niederurnen vorbehalten. Fünf Teams schaffen es in die HR. Auens Zweite ist ebenfalls dabei, qualifiziert mit 1868 P., wie auch die Zweite von Niederurnen (1867 P.). Dazu noch Luchsingen FSG (1903 P.). Für Linthal-Feld und Nieder-/Oberurnen ist die GM-Saison zu Ende. In der ersten Runde sticht Christoph Kamber (Linthal-Auen) mit 198 von möglichen 200 Punkten heraus. In der zweiten Runde ist es Gina Landolt von der FSG Luchsingen mit 197 Ringen.
 
Weiter geht’s in die Hauptrunden
Die qualifizierten Glarner Teams werden sich ab anfangs Juni mit Gruppen aus der ganzen Schweiz messen. Ausgetragen werden diese auch wieder auf den Heimständen. Bemerkenswert: Ein Drittel aller Glarner kommen aus dem Hause Niederurnen Stand.

Die Ranglisten sind hier zu finden.





Veröffentlicht:
11:00:00 25.05.2021
Autor:
Remo Reithebuch

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