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1. Hauptrunde Schweizer Gruppenmeisterschaft 300 Meter


1. Hauptrunde Schweizer Gruppenmeisterschaft 300 Meter



Drei Hauptrunden sind zu überstehen, wenn man sich für den Schweizer Gruppenmeisterschaftsfinal anfangs September in Zürich qualifizieren will. Dabei werden die Glarner Vertreter in 5er-Kombinationen mit Vereinen aus der ganzen Schweiz gelost. Jeweils die besten 2 Teams kommen eine Runde weiter. Vergangene Woche – in der ersten Runde – starteten 15 Glarner Teams (5 im Feld A, 7 im Feld D und neu auch 3 im Feld E) ins Geschehen. Im Feld A bei den Sportgewehren verbleiben drei Equipen im Rennen. Bei den Ordonnanzgewehren sind sogar nur vier von 10 Gruppen gescheitert.

Feld A
Glarner Meister Luchsingen FSG benötigte heuer das erste Mal Glück auf seiner Seite. Sie sind eine Runde weiter, dies punktgleich mit dem SV Langnau i.E., aber mit dem höheren Einzelresultat. Gina Landolt erzielte sensationelle 199 Punkte gegenüber 195 der Emmentaler und sicherte so das Weiterkommen der Luchsinger. Dazu schossen Mischa Armati 195, Markus Ramseier 191, Peter Armati 189 und Rolf Lehmann 188. Den Tritt gefunden gegenüber der Glarner GM scheint Linthal-Auen zu haben. Sie gewannen ihre Kombination punktgleich mit dem SV Ibach-Schönengrund (je 965 Zähler) ungefährdet zehn Punkte vor dem drittplatzierten MS Guggisberg. Als dritte und letzte Glarner Mannschaft schafft Näfels Militär die erste Hürde (Total 957 Ringe). Mit den Schützen Michael Kubli (196 P.), Niklaus Müller und Jürg Fischli (je 192), Peter Reumer 189 sowie Matthias Bellwald springen die Glarus-Nordler in die zweite Hauptrunde. Auch sie belegten in Ihrer Kombination den ersten Platz, punktgleich mit dem Zweiten St. Maurice, aber komfortabel 9 Punkte vor dem Drittplatzierten FS Guttannen. Leider auf der Strecke geblieben sind die Feldschützen Linthal und Niederurnen Stand. Die Schützen von FS Linthal blieben mit 944 Punkten unter ihren Möglichkeiten. So belegten sie in Ihrer Ausmarchung den 4. Rang und schieden aus. Ebenfalls draussen ist Niederurnen Stand. Sie mussten mit dem Total von 953 sogar den 5. und letzten Platz in ihrer Zusammensetzung in Kauf nehmen. In der Einzelwertung führt Gina Landolt zusammen mit Max Nauer (Rüschegg) und Tobias Roth (SV Höri) das Schweizer Feld an. Das Maximum von 200 knackte niemand unter den 250 Schützinnen und Schützen.

Feld D
Hier sind 3 von 7 gestarteten Glarner Gruppen eine Runde weiter. Am souveränsten zieht die SG Ennenda in die zweite Hauptrunde ein. Sie gewann ihre Kombination mit 697 Zählern und distanzierte die Konkurrenz um 16 Punkte und mehr. Linthal Feld überzeugte ebenfalls und erzielte ein Gruppentotal von 694 Punkten. Dies beschert ihnen auch den Spitzenrang in der Kombination Nr. 88, vor Frick Freier SV (683) und der SG Escholzmatt (680) und somit das sichere Weiterkommen. Weiter im Rennen sind auch die Militärschützen aus Linthal. Mit 687 Ringen belegen sie zwar in ihrer Ausmarchung nur Rang zwei, dies aber mit grossem Abstand (19 P.) zu den drittplatzierten Engadiner Schützen aus Bregaglia. Die Schützen Jakob Schiesser (141 P.), Werner Bissig und Edwin Burlet (je 138) sowie Samuel Rhyner und Hansruedi Hirt (je 135) trafen für den Linthaler MSV ins Schwarze. Einzig in diesem Feld ist die Ausfallquote der Teilnehmer über 50%. So scheiden die restlichen vier Equipen – es sind das Näfels Militär, Braunwald Militär, Bilten FSG und Leuggelbach SG – bereits aus. Wobei die Entscheidung bei Näfels und Leuggelbach mit je 6 Punkten Rückstand auf die Zweitplatzierten in ihren Kombinationen am knappsten ausfiel.

Alle drei im Feld E weiter
Bei den Ordonnanzgewehren ohne das aufgerüstete Stgw57 sind alle drei Glarner Teams in der nächsten Runde – wobei es auch etwas (Los)Glück brauchte. So ist z.B. Linthal-Auen mit 670 Ringen weitergekommen. Dieses Resultat reichte für Rang zwei in Kombination Nr. 38, hinter Frutigen SV 2 (682 Pkt.), aber noch vor dem SV Hub-Hard (661). Der SV Matt-Engi gewann seine Ausmarchung Nr. 40 sogar mit dem erzielten Total von 671 Zählern (Ø 134.2 Pkt./Schütze). Chrigl Schuler (139), Hanspeter Blumer (137), Thomas Marti (135), Hans Blumer (133) und Marco Schuler (127) trugen ihres dazu bei. Auch die Standschützen Niederurnen beanspruchten das Glück. Sie kommen wie Luchsingen im Feld A punktgleich, dank des besseren Einzelresultates weiter. Die 140 Ringe von Hansruedi Weber machten schlussendlich den Unterschied von einem Pünktchen (!) zugunsten der Niederurner gegenüber dem höchsten Einzelresultat vom drittplatzierten FSV Rothenthurm. Beide Equipen erzielten 678 Zähler.

Diese Woche geht es in den drei Feldern bereits mit der zweiten Hauptrunde weiter. Alle dabeigebliebenen Gruppen werden wiederum alles geben. Ob es reichen wird für Runde 3, erfährt man spätestens am kommenden Sonntag auf der Homepage des SSV www.fst-ssv.ch .

Resultate der 1. Schweizer Hauptrunde sind unter folgenden Links abrufbar: Feld A / Feld DFeld E


Linthal-Auen im Feld E mit etwas Glück eine Runde weiter:
von links: Patrick Thomann, Remo Reithebuch, Michael Elmer, Kaspar Mettler, Stefan Thut


Auch Glarner Meister Ennenda ist im Feld D in der zweiten Hauptrunde.


Sensationelle 199 Punkte: Gina Landolt verhilft der FSG Luchsingen wesentlich zu dessen Weiterkommen im Feld A



Veröffentlicht:
21:00:00 18.06.2017
Autor:
Remo Reithebuch

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