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Bericht Feldschiessen 2017


Bericht Feldschiessen 2017



Am vergangenen Wochenende fand schweizweit das grösste Schützenfest der Welt statt, auch der Kanton Glarus machte munter mit. Auf den Schiessständen Mollis, Glarus, Schwanden, Linthal und Elm (300 Meter), sowie in Niederurnen (Pistole 25&50 Meter) konnte Mann und Frau, jung und alt das Programm absolvieren.

127‘840 Teilnehmer haben in der ganzen Schweiz das diesjährige Feldschiessen absolviert. Das zeigt, wie hoch der Stellenwert des Schiesssports nach wie vor im ganzen Land ist. Das Glarnerland trug mit ihren 944 Schützinnen und Schützen als kleiner Kanton zu dieser grossen Beteiligung bei.

3x ü70 Punkte im Kanton Glarus
Das Programm mit 18 Schuss auf die B-Scheibe, wobei eine 4 die höchste Zahl pro Schuss ist, hatte ein Bruderpaar besonders gut im Griff: Ernst und Martin Hürlimann, schiessend für die SG Ennenda. Ernst erzielte als einziger im Kanton 71 Punkte und verfehlte das Maximum von 72 Ringen nur um einen Zähler. Sein Bruder Martin folgt kam ihm aber ganz nah, knackte mit 70 ebenfalls die „magische“ Marke. Einen gibt aber noch: Urs Rohr vom SV Kerenzen zielte ebenfalls ganz genau und komplettiert das 70er-Trio. Dahinter folgt ein Septett mit 69 Zählern. Nebst den besten Senior-Veteranen im Kanton, Werner Bissig und Ernst Hess schossen Severino Bianchi, Martin Sigrist, Walter Rohr, Markus Zürcher und Roland Rinderer drei Ringe unter dem höchstmöglichen Resultat. Als bester Jungschütze ist Tobias Reihenbach vom SV Elm mit guten 64 Punkten in der Rangliste geführt und Sandra Zimmermann von Bilten FS bestrangierte Frau (67 Pkt.). 60% und somit drei Fünftel der 760 Teilnehmer über die Distanz 300 Meter erreichten die Kranzlimite und konnten ein Abzeichen entgegennehmen.

Duo an der Spitze
In diesem Jahr war der Pistolenstand Niederurnen Gastgeber vom Feldschiessen im Kanton Glarus der kurzen Distanzen. Die maximalen 180 Punkte konnte wie im Vorjahr kein Teilnehmer erreichen. Wobei hier zu erwähnen ist, dass 18x eine Zehn zu treffen sich als extrem schwierig erweist. Zwei Schützen verfehlten das Maximum jedoch nur um drei Zähler: Hans Wiederkehr (Niederurnen Standschützen) und Thomas Elmer (SV Netstal) schossen unangefochtene 177 Punkte und siegten gemeinsam vor der Konkurrenz. Rang drei belegen Christof Zentner (PS Engi) und Dominique Stüssi, ebenfalls von den Standschützen Niederurnen mit einem Pünktchen hinter den Siegern. Dann folgt mit Marianna Oprecht, im Einsatz für den SV Netstal, bereits bestplatzierte Frau im Teilnehmerfeld. Sie erzielt hervorragende 175 Ringe und belegt alleine den 5. Platz. Auch der Nachwuchs liess sein Können aufblitzen. So erreichte die junge Aktivschützin Deborah Weber (SV Netstal) gute 173 und Jungschütze Josef Bertini (Engi PS) 163 Zähler. Sie durften sich somit das Kranzabzeichen anhängen. Etwas mehr als die Häflte aller Teilnehmer errang das Kranzabzeichen (51%), womit die Quote beim Vorjahresniveau lag. 184 Pistolenschützinnen- und schützen sind gesamthaft in der Rangliste geführt.

Der Glarner Kantonschützenverband gratuliert allen diesjährigen Teilnehmern zu ihren Resultaten und hofft auf ein Wiedersehen bei der nächsten Austragung. Wem es heuer nicht nach Wunsch gelaufen ist: Mitmachen kommt vor dem Rang! Die nächste Chance kommt in einem Jahr.

Resultate sind unter den folgenden zwei Links abrufbar --> Gewehr 300 MeterPistole 25/50 Meter


Bruderpaar treffsicher: Ernst (links, 71 Pkt.) und Martin Hürlimann (70 Pkt.) führen die Glarner Rangliste über 300 Meter an.


Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga und der beste Pistolenschütze, Hans Wiederkehr, begutachten ein Schussbild.



Veröffentlicht:
21:00:00 14.06.2017
Autor:
Remo Reithebuch

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